Freitag, 22. Februar 2013

Saba Märchenland



Die zu den Niederlanden gehörende Insel Saba ist ein aus dem Meer aufragender Vulkankegel mit rundum steil abfallenden Klippen und ist schon lange auf unserer Wunschliste gestanden. Aufgrund der exponierten Lage sowie des Fehlens geeigneter Hafenanlagen oder auch nur Buchten ist die Insel sehr schwer anzulaufen - diesmal hatten wir Zeit genug, auf einen günstigen Moment zu warten und haben es geschafft, Saba einen Besuch abzustatten und uns an einer der wenigen für einen Aufenthalt unabdingbaren Bojen festzumachen. 
  

Der in den Berg gesprengte Hafen mit dem Kraftwerk für die Insel sowie der Hafenmeisterei und drei Tauchschulen hat uns an ein Mittelding zwischen Bergstation und Schipiste im Sommer bei uns erinnert.




So unwirtlich sich die Insel von der Seeseite präsentiert, so überraschender ist aber der Anblick der drei Dörfer, die sich wie in einem "hohlen Zahn" hoch oben im Inselinneren vor einem ausbreiten. Die Häuser sind im Stil des 19. Jahrhunderts in Holland gehalten und bieten einen friedlichen, idyllischen Eindruck.






Der Mt. Scenery mit fast 1.000 Metern Höhe ist im Gegensatz zu den kargen niedrigen Regionen der Insel  von dichtem Regenwald bedeckt und auch der höchste Berg des Königreichs der Niederlande - diese Gelegenheit konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.




So steil die Insel aus dem Meer aufragt, so steil fällt sie auch ab - das ergibt spektakuläre Unterwasserszenerien mit Pinnacles, die aus Hunderten Metern Tiefe bis 25 Meter unter die Wasseroberfläche ragen und beim Tauchen einen atemberaubenden Eindruck vermitteln. Wir haben aussergewöhnlich schöne Tauchgänge gemacht und Riff- und Ammenhaie, Schildkröten, Kaiserfische in allen Farben und Größen, Rochen, große Schulen von Rifffischen, riesige Langusten und vieles mehr gesehen.

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