Anegada, ein Korallenatoll auf dem Kreuzungspunkt der
atlantischen und karibischen Seenplatte und einer maximalen Höhe von 8,5 Metern
über dem Meer, ist von traumhaften und
meist menschenleeren Stränden umgeben.
Die rund 170 Einwohner sind großteils Nachkommen von Piraten
und Schiffbrüchigen – die Insel ist von einer ausgedehnten Riffzone umgeben und
hat damit bisher – und vor allem vor GPS und Radar -das Schicksal von 300
Schiffen besiegelt.
Das spärlich bewachsene Innere der Insel besteht zu
ausgedehnten Teilen aus Salzseen, auf denen eine Flamingokolonie lebt. Wir
hatten bei unserer Inselerkundung nicht nur das Glück, die Flamingos zu
erspähen, sondern den gesamten Schwarm
in großen Kreisen über den Ponds fliegen zu sehen!
Wenn
man auf der Nordseite der Insel den Atlantik in großen Brechern heranstürmen
sieht, einem die Naturgewalten des Meeres in Form eines offenbar falsch
kalkulierten Baugrundes vor Augen geführt werden und man auch noch bedenkt,
dass die BVI in der Zugrichtung der Hurricans liegen, versteht man, warum die Bewohner sich
möglichst weit im Inselinneren ansiedeln.
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