Donnerstag, 17. Januar 2013

Another Paradise





Anegada, ein Korallenatoll auf dem Kreuzungspunkt der atlantischen und karibischen Seenplatte und einer maximalen Höhe von 8,5 Metern über dem Meer,  ist von traumhaften und meist menschenleeren Stränden umgeben. 




Die rund 170 Einwohner sind großteils Nachkommen von Piraten und Schiffbrüchigen – die Insel ist von einer ausgedehnten Riffzone umgeben und hat damit bisher – und vor allem vor GPS und Radar -das Schicksal von 300 Schiffen besiegelt.







Das spärlich bewachsene Innere der Insel besteht zu ausgedehnten Teilen aus Salzseen, auf denen eine Flamingokolonie lebt. Wir hatten bei unserer Inselerkundung nicht nur das Glück, die Flamingos zu erspähen, sondern  den gesamten Schwarm in großen Kreisen über den Ponds fliegen zu sehen!





Wenn man auf der Nordseite der Insel den Atlantik in großen Brechern heranstürmen sieht, einem die Naturgewalten des Meeres in Form eines offenbar falsch kalkulierten Baugrundes vor Augen geführt werden und man auch noch bedenkt, dass die BVI in der Zugrichtung der Hurricans liegen,  versteht man, warum die Bewohner sich möglichst weit im Inselinneren ansiedeln.    


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